Die Reduktion und Transparenz der Verteidigungsausgaben Die Republik Kongo spricht sich für die Reduktion der Verteidigungsausgaben aus und unterstützt somit das dringliche Anliegen der „Friedenssicherung“. Um diese Überzeugung zu stärken, steht die Transparenz der Verteidigungsausgaben außer Frage. Seit die Republik Kongo 1960 ihre Unabhängigkeit erlangte, befindet sie sich in einem kontinuierlichen, für afrikanische Verhältnisse fortschrittlichen Prozess, indem sie nicht nur den Bildungs- und Wirtschaftssektor, sondern auch den Umweltsektor ausbaut. Dabei werden nur 1,4 % des jährlichen BIP zu Verteidigungszwecken verwendet. Neben einer rund 8000-10000 Mann starken Armee konzentriert sich die Republik Kongo zusätzlich auf Marine und Luftwaffe. Die Kosten für Verteidigung belaufen sich auf rund 70.000.000 $, wobei dies im Jahre 2005 einer Reduktion von 24 % entspricht. Somit unterstützt die Republik Kongo die Auffassung, dass die Transparenz der Verteidigungsausgaben ein wichtiger Schritt hin zu friedlicheren Verhältnissen sei. Außerdem ist auch die Reduktion der Ausgaben von Vorteil, weil dadurch eine internationale Vertrauensbasis entstehen kann und somit die Möglichkeit bestünde, dass mehr Gelder in die Entwicklungshilfe fließen. Der Klimawandel als Bedrohung für die internationale Sicherheit Die Republik Kongo hat das Kyoto-Protokoll unterzeichnet und spricht sich für den Kampf gegen den Klimawandel aus. Hierbei fühlt sich die Republik Kongo nicht als Verursacher, sondern vielmehr als Leidtragender der globalen Folgen des Klimawandels. Die Republik Kongo hat zahlreiche Verträge zum Schutz der Ozonschicht, des tropischen Regenwaldes und zur Desertifikation unterzeichnet. Allesamt dienen sie der Wahrung und Sicherung der Umwelt. Somit stehen 19 % der Fläche des Kongos unter Schutz. Allerdings sind bei weiteren klimatischen Veränderungen wichtige Wirtschaftssektoren des Kongos beeinträchtigt. Die Massenarbeitslosigkeit ist immer noch Folge der drei Bürgerkriege in den 90ern. Allerdings werden bis zu 40 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt, wobei auch das den Bedarf an Lebensmitteln nicht annähernd deckt. Bei fortschreitenden Klimawandel ist also nicht nur der Anstieg des Meeresspiegels und somit auch die Lage des Kongos gefährdet, sondern auch der zweitwichtigste Wirtschaftszweig: die Landwirtschaft. Prognosen lassen bei der stark anwachsenden Bevölkerung nicht nur eine noch größere Massenarbeitslosigkeit erwarten, sondern auch einen eklatanten Anstieg der Armut. Deshalb fordert die Republik Kongo Gesetze zur Senkung der CO2-Emissionen um einen bestimmten prozentualen jährlichen Beitrag und die Einführung von Sanktionen, sollte dies nicht eingehalten werden.